Reiseführer China

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Buddhismus

Der Buddhismus entstand in Indien und kam über die Seidenstraße nach China. In China vermischte sich der Buddhismus mit der chinesischen Philosophie und dem Daoismus. Dadurch unterscheidet sich der chinesische Buddhismus von anderen Strömungen in Asien. China ist auch der Ursprung des Chan-Buddhismus, der Buddha nicht als Gott verehrt, sondern auf der Lehre des Lotos Sutra basiert. Chan bedeutet Meditation und ist der Vorläufer des in Japan als Zen bekannten Buddhismus.


Meditation

Die Leere ist der Zustand der es einem ermöglicht die Dinge so wahrzunehmen wie sie wirklich sind ohne sie zu beurteilen. Bei der Meditation ziehen Gedanken und Geräusche vorbei ohne das sie beurteilt werden, wie ein Blatt auf einem ruhig dahin fließenden Fluss. Dadurch wird die vollkommene Einheit mit dem Allumfassenden erreicht. Die grenzenlose, offene Weite des Geistes wird erkannt. Um diesen Zustand zu erreichen muss der Dualismus überwunden werden also die Trennung zwischen Ich und der Welt. Alles hängt voneinander ab. Das Blatt hängt am Ast, dieser am Baum, der Baum ist mit den Wurzeln verbunden, diese mit der Erde, die Erde mit den Flüssen, die Flüsse mit den Ozeanen, aus denen die Wolken entstehen, daraus der Regen, der dann wieder auf das Blatt fällt so wie das Licht der Sonne. Letztendlich ist alles mit Allem verbunden. Wenn man das erkannt hat, lebt man in Harmonie mit der universellen Einheit. Wer dagegen in seiner ich bezogenen Welt lebt wird Leiden erfahren, weil er ständig versucht seinen Wünsche zu befriedigen. Einen Wettlauf den man nicht gewinnen kann. Ohne diese Ich-Illusion hat man keine Wünsche, keine Sorgen und keine Ängste, man kann die Perfektion des Universums ganz entspannt beobachten. Und das geht am besten von der Terrasse in einen harmonisch gestalteten Garten. 

 

Klopfe an den Himmel und lausche dem Klang.

 

 

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