Reiseführer China

Essen in China
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Die chinesische Küche

China ist so groß wie Europa und hat sehr unterschiedliche Klimazonen, von der Kälte Sibiriens im Norden bis zu tropischen Temperaturen im Süden. Dadurch hat China eine sehr vielfältige Küche mit lokalen Spezialitäten. Die chinesische Küche kann man grob in die vier Himmelsrichtungen aufteilen.

 

Norden (Dongbei-Küche)

Im Norden wird deftig gegessen, hier gibt es Nudeln, Hefeklöße, Weizenfladen, Chinakohl, Bohnenpaste, Lammfleisch und viel Knoblauch.

 

Süden (Kantonesische Küche)

In Guangdong ist man alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Im heißen Süden Chinas kommen Tiere auf den Teller, die in anderen Regionen Chinas nicht gegessen werden. Insekten, Schlangen, Hunde und Katzen landen hier im Kochtopf. Außergewöhnliche Tiere gelten aber auch hier als Spezialität und sind oft sehr teuer. Auch im Süden isst man überwiegend Huhn, Schwein, Fisch und Rindfleisch. Feine Soßen, frisches Gemüse und tropische Früchte machen die kantonesische Küche raffiniert. Eine Spezialität der Kanton Küche ist Dim Sum, in Dampf gegarte Reisteigtaschen mit verschiedenen Füllungen.

 

Westen (Sichuan Küche)

Die Sichuan Küche ist in ganz China beliebt und die bekanntesten Gerichte wie Gongbao Jiding und Mapo Doufu findet man auf fast jeder Speisekarte des Landes. Im Westen wird sehr schaft gegessen, mit viel Chili und Sichuan-Pfeffer. Der Sichuan-Pfeffer führt zu einer betäubenden Schärfe die angenehm kühl prickelt. In der muslimisch geprägten Provinz Xinjiang und entlang der Seidenstraße bis nach Xian, findet man auch orientalische Küche.

 

Osten (Shanghai Küche)

Der Osten Chinas liegt am Gelben Meer, viele Seen und Flüsse durchschneiden das fruchtbare Land. Im feuchten Klima wird viel Reis angebaut. Die Küche im Osten Chinas ist mild, Scharfmacher wie Chili werden nur dezent eingesetzt. Durch das Meer und die viele Teiche ist die Küche Shanghais bekannt für Meeresfrüchte, Süßwasserfische und Entengerichte.

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